Chirurgie Hamburgwest.de Privatpraxis Dr. med. Dr.-medic (Cluj) G. Tonndorf
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Osteoporose, Vit. D und Nebenschilddrüse

Das Wort „Osteoporose“ bedeutet „poröser Knochen“ und ist definitionsgemäß „eine systemische Erkrankung des Skelettes, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und durch eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist. Daraus folgt eine zunehmende Brüchigkeit und ein gehäuftes Auftreten von Frakturen“ (Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO).

 

Das Skelett besteht aus etwa 220 Knochen und ist das größte Mineraldepot des Körpers. 99% des gesamten Kalziums, 85% des Phosphats und 50% des Magnesiums sind im Knochen eingelagert.

 

Der Knochen ist ein dynamisches Organ, bei Erwachsenen besteht ein kontinuierlicher Prozess des Knochenumbaus. Mit zunehmendem Alter verliert der Knochen an Elastizität und Belastbarkeit mit entsprechend höherem Frakturrisiko.

 

Die Steuerung des Knochenumbaus erfolgt über Hormone, die wichtigsten sind die Sexualhormone (Östrogene bei Frauen und Testosteron bei Männern). Der Kalziumstoffwechsel wird vom Parathormon (von den Nebenschilddrüsen produziert) und Vitamin D kontrolliert.

 

Das Skelett erreicht die maximale Knochendichte mit 25 bis 30 Jahren. Nach dem 30. Lebensjahr beginnt ein langsamer Knochenabbauprozess, bei der durchschnittlich 1% Knochenmasse pro Jahr verloren geht. Bei den Frauen nach den Wechseljahren geht der Ausfall der Ovarfunktion mit einem Knochenschwund von bis zu 4% jährlich einher. Dies bedeutet, dass Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr bis zu 40% ihrer Knochenmasse verlieren können.

 

Im Allgemeinen nimmt die Knochendichte zwischen dem 20. und 80. Lebensjahr um durchschnittlich 50% ab. Dieser Knochenschwund ist offensichtlich genetisch vorprogrammiert.

 

Der Knochenschwund findet verstärkt in den Wirbelkörpern und im hüftnahen Oberschenkelknochen statt.

 

Im Rahmen einer Osteoporose-Vorsorgeuntersuchung bitten wir folgende individuelle Gesundheitsleistungen an:

 

  • Knochendichtemessung
  • Ultraschall der Schilddrüse/-Nebenschilddrüse
  • Bestimmung des Vitamin D/Parathormons
  • Risikofaktorprofilbestimmung
  • Beratung über Prävention und Behandlungsmaßnahmen

 

Beim primären Hyperparathyreoidismus besteht die Möglichkeit einer minimal invasiven Operation (durch einen kleinen Halsschnitt).

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